Unsere Schule

 

Hier werden die einzelnen Klassenstufen des SFZ Neumarkts mit ihren Besonderheiten kurz dargestellt.

 

Schulvorbereitende Einrichtung (SVE)

In den drei Gruppen der SVE werden derzeit 31 Vorschulkinder im Alter von drei bis sechs Jahren mit Entwicklungsverzögerungen in den Bereichen Lernen, Sprache und emotionale und soziale Entwicklung auf den Eintritt in die Schule vorbereitet. Die Gruppengröße beträgt ca. 10 Kinder pro Gruppe.

Die fachliche Leitung obliegt der Schulleitung des SFZ. Die Lebenshilfe Neumarkt e. V. ist der Träger der SVE und der Tagesstätte.

Am Vormittag werden die Kinder von Heilpädagoginnen in ihrer kognitiven, motorischen, emotionalen und sozialen Entwicklung intensiv gefördert. Notwendige außerschulische therapeutische Interventionen (Motopädagogik, Ergotherapie, Logopädie etc.) werden von außerschulischen Fachkräften direkt in unserem Haus durchgeführt.

Der „Unterricht“ des Vormittags wird am Nachmittag von den erzieherischen Fachkräften der Lebenshilfe in der Heilpädagogischen Tagesstätte bis 15.30 Uhr fortgesetzt.

Am Ende der SVE-Zeit wird den Eltern eine Empfehlung gegeben, ob ihr Kind in die Grundschule oder in die Diagnose- und Förderklasse am SFZ eingeschult werden soll. Die Entscheidung treffen die Eltern.

 

Diagnose- und Förderklasse (DFK)

In der DFK wird der Stoff der ersten beiden Grundschuljahre auf drei Schuljahre (1, 1A und 2) verteilt. Die Kinder haben daher ein Jahr länger Zeit, die Inhalte des Lehrplans der Grundschule (1. und 2. Klasse) zu erwerben. Maximal 14 Kinder werden mit speziellen sonderpädagogischen Methoden unterrichtet. Im laufenden Schuljahr sind durchschnittlich 10 Kinder in einer Klasse. Alle vier Klassen werden jahrgangsgemischt geführt. Das heißt, dass in jeder Klasse Kinder aus dem ersten, zweiten und dritten Schulbesuchsjahr gemeinsam unterrichtet werden.

Eine Rückführung an die Sprengelgrundschule, die Schule mit dem Schulprofil Inklusion (Deining) oder eine Kooperationsklasse der Grundschule ist zu Beginn eines Schuljahres möglich. Ein günstiger Zeitpunkt zur Rückführung ist u. E. am Ende der Klasse 1A gegeben.

 

Grundschulstufe in den Klassen 3 und 4

Im Anschluss an die DFK wechseln die Kinder, sofern sie nicht an die Grundschule zurückgeführt wurden, in die Klasse 3 / 4. Dort wird nach dem Rahmenlehrplan für den Förderschwerpunkt Lernen (vgl. unten) unterrichtet. Im laufenden Schuljahr gibt es zwei jahrgangsgemischte Klassen in dieser Stufe.

 

Hauptschulstufe

Die Hauptschulstufe ist gegliedert in die Klassen der Mittelstufe (5 und 6) und die Klassen der Sonderpädagogischen Diagnose- und Werkstattklassen 7 bis 9. In allen Klassen wird nach dem Rahmenlehrplan für den Förderschwerpunkt Lernen (vgl. unten) unterrichtet.

Ab der 7. Klasse kommt das Fach Berufs- und Lebensorientierung (BLO) hinzu. Die Kinder und Jugendlichen werden durch dieses Fach intensiv auf die Berufswahl und die berufliche Eingliederung vorbereitet.

Ergänzt wird der Unterricht durch Betriebserkundungen (7. Klasse) und durch jeweils mehrere Wochen für Praktika (8. und 9. Jahrgangsstufe).

Die Kinder der 7. Klasse nehmen an Berufsorientierungsmaßnahmen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) der Agentur für Arbeit teil. Dabei bekommen sie einen ersten Einblick in die Anforderungen der Berufswelt. Diese Maßnahmen werden bei der Handwerkskammer oder der gfi durchgeführt.

In der 8. Klasse nehmen Kinder an Berufsorientierungsmaßnahmen (BOM) der Regierung der Oberpfalz in Kooperation mit der Agentur für Arbeit teil und erhalten dabei einen gezielteren Einblick in verschiedene Berufsfelder aus dem gewerblich-technischen und hauswirtschaftlich-praktischen Bereich.

Daneben werden alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern in unserem Haus von einer Mitarbeiterin der Arbeitsagentur intensiv zur Berufswahl beraten.

 

Abschluss der Mittelschule

Seit dem Schuljahr 2011/12 besteht nach § 57 und 57 a VSO-F für Schüler, die mindestens im 9. Schulbesuchsjahr sind, die Möglichkeit Abschlüsse zur erwerben. Neben dem erfolgreichen Abschluss der Mittelschule kann auch der Abschluss im Bildungsgang des Förderschwerpunkt Lernens erreicht werden.

Die theorieentlasteten Prüfungen finden Ende Juni nach Anmeldung statt und umfassen die Fächer Deutsch, Mathematik, BLO und GSE/PCB. Daneben findet eine praktische Projektprüfung aus dem Bereich gewerblich-technische Praxis oder hauswirtschaftlich-soziale Praxis statt.

Die Teilnahme an der Prüfung ist freiwillig. Nähere Informationen können bei der Schulleitung erfragt werden.